Die „heiße“ Phase der Saison beginnt!

Ein vieldeutiger Titel! Heute ist astronomischer Sommeranfang – und das Wetter scheint dies zu wissen und beschert uns seit Wochen Sonne satt und damit einhergehend hochsommerliche Temperaturen weit jenseits der 30°C.

Aber auch die Triathlon-Saison geht in ihre „heiße Phase“, denn ab Juni fallen die Startschüsse zu den großen Rennen in Deutschland und Europa im Wochentakt (und oftmals auch parallel an mehreren Orten am selben Wochenende).

Los ging‘s im Kraichgau:

Für gewöhnlich fällt der erste der genannten Startschüsse im Kraichgau. Das zweite Juni-Wochenende war auch in diesem Jahr wieder der ausgewählte Termin.
Andi Ciensky startete in seiner Vorbereitung auf die Challenge Roth im Juli bei diesem Rennen. Der Rennverlauf fast schon gewohnt für Andi. Mit etwas Rückstand aus dem Wasser kommend konnte er seine Klasse auf dem Rad einmal mehr unter Beweis stellen und eine top Zeit aufs „Parkett“ legen. Mit einem sehr soliden abschließenden Halbmarathon bei heißen Temperaturen konnte Andi zufrieden in den top ten seiner sehr gut besetzten AK ins Ziel laufen. Die Zeichen für Roth stehen also gut!

Heilbronn und Kirchzarten parallel zum Rigolator.

Während ein großer Teil der malterdinger Athleten am vergangenen Sonntag dann beim Rigolator an der Startlinie stand (hier geht’s zum Artikel dazu) standen weitere große Rennen an.

Bei der Challenge Heilbronn startete Pascal Schucker ebenfalls in einem Vorbereitungsrennen für das Highlight in Roth. Pascal fasst sein eigenes Rennen wie folgt zusammen: Das schwimmen lief sensationell, das Radfahren war okay und der Lauf war mies! Auch in Heilbronn mussten die Teilnehmer mit den heißen Temperaturen kämpfen. Doch auch Pascal kann optimistisch nach Roth schauen, denn eine Mitteldistanz aus dem Training heraus zu bestreiten ist kein Zuckerschlecken und mit der entsprechenden Erholung läuft es in Roth bestimmt!

Ebenfalls am Sonntag stand der Ultra Bike Mountainbike-Marathon in Kirchzarten auf dem Plan. Der Ultra Bike war lange Zeit der größte Bike-Marathon Europas und gehört mit fast 4.400 Startern aus 17 Ländern auch heute noch zu einem der größten überhaupt! Nach einer kleinen Pause im Jahr 2014 aufgrund von Problemen im Organisationsteam kam der Ultra-Bike 2015 zurück als wäre er nie weg gewesen! Das Event war auch in diesem Jahr wieder perfekt organisiert und lockte nach zwei Jahren mit widrigsten Wetterbedingungen in diesem Jahr mit Sonnenschein satt.

Vom TNB gingen Stefan Nowak, Markus Bär und Jörg Bockstatt, sowie Fabian Giesin an den Start.

Fangen wir „klein“ an. Fabian ging nach einer hartnäckigen Erkältung in den letzten Tagen vor dem Rennen auf der „Speed-Track“ Strecke an den Start. 52km und 1200 HM warteten hier auf die Teilnehmer. Trotz der ungünstigen Vorzeichen kam Fabi auf einem sehr guten Gesamt Platz 76 ins Ziel, gleichbedeutend mit Platz 22 in seiner Altersklasse.

Die goldene Startnummer! Ein Privileg, das in Kirchzarten jedem zu Teil wird, der das Rennen zum zehnten Mal in Angriff nimmt (und die vorher gehenden neun Mal auch ins Ziel gebracht hat). Für Jörg Bockstatt war diese Leistung in diesem Jahr erreicht! Zur Feier der Nummer ging es auf die „Power Track“ Strecke. 89km mit 2300 HM von Hinterzarten aus über Altglashütten, Bernau und den Knöpflesbrunnen bis ins Ziel nach Kirchzarten galt es zu bewältigen. Jörg zeigte in seinen Jubiläumsrennen von Beginn an eine gute Leistung! Konstant bewältigte er die Strecke, die er aus vielen Austragungen auf verschiedensten Varianten bereits gut kannte. Auf Rang 66 seiner Altersklasse sah er das Zielbanner und war Glücklich, die goldene Nummer ehrenhaft ins Ziel gebracht zu haben!

Aber es geht noch eine Nummer härter! Die „Ultra“-Strecke trägt ihren Namen nämlich nicht umsonst. In Kirchzarten beginnend führt sie auf den Hinterwaldkopf  und nach Hinterzarten und ab dort verläuft sie parallel zur Power Track Strecke. 117km, 3150HM, unzählige Anstiege und darauf folgende Abfahrten verlangen den Mountainbikern alles ab! Markus Bär und Stefan Nowak nutzten das Rennen um Härte für ihren Bike-Split auf der Langdistanz zu bekommen. Markus übernimmt den Rad-Part in der TNB-Staffel bei der Challenge in Roth und Stefan bereitet sich auf den Ironman in Hamburg vor.
Markus Bär demonstrierte seine Stärke auf dem Mountainbike ein Mal mehr! In knapp über 5h30 erreichte er das Ziel in Kirchzarten, Platz 162 insgesamt und Platz 16 in der AK sind eine mehr als überzeugende Leistung!
Aber auch Stefan Nowak kämpfte sich bei den heißen Temperaturen über die gesamte Strecke und finishte nach über 7std Kampf auf Platz 232 seiner AK. Für beide war es eine gute Vorbereitung für die anstehenden Highlights!

Viele der kommenden Wettkämpfe wurden im Verlauf des Berichtes zwar bereits angesprochen, aber der Übersichtlichkeit halber wird in den nächsten Tagen nochmal ein Bericht mit allen anstehenden Saisonhighlights folgen.